Die Geschichte des Macintosh Der erste Werbespot Vorteile gegenüber Windows Die Zukunft Bilder
Es war einmal. Damals, so sagt man, hatte Apple noch keine Kunden, sondern Jünger.
Wir zählen das Jahr 1984. Bill Gates vertreibt das
Standard-Betriebssystem "MS-DOS",
das - aus heutiger Sicht - steinzeitmäßig
mit kryptischen Befehlen zu bedienen war.
Da brachte die Firma Apple einen neuen Computer namens
"Macintosh" heraus,
dessen Betriebssystem all das hatte, was uns heute selbstverständlich
ist:
Eine Menüleiste, die beim Anklicken mit einem durch
eine Maus bewegten Cursor
aufklappt und mehrere Menüpunkte freigibt, verschiebbare
Fenster, die sich überlappen
und einen Papierkorb, in die man Dateien bewegt, die
gelöscht werden sollen.
11 Jahre später kam dann etwas, das neu, ja revolutionär
war.
Ein Betriebssystem, das "DOS" vom Markt fegen sollte:
Windows 95.
Es hatte alles, was Benutzerherzen höher schlagen
ließ:
Eine Menüleiste, die beim Anklicken mit einem durch
eine Maus bewegten Cursor
aufklappt und mehrere Menüpunkte freigibt, verschiebbare
Fenster, die sich überlappen
und einen Papierkorb, in die man Dateien bewegt, die
gelöscht werden sollen.
Es soll Leute (Amerikaner) gegeben haben, die sich, von
der Werbung für dieses Produkt
motiviert, am ersten Verkaufstag mit hohem körperlichen
Einsatz eine Version von
Windows 95 ergattert haben, obwohl sie keinen Computer
hatten.
Ähnlichkeiten mit dem damaligen Apple-Konkurrenten
IBM, bei dem die Mitarbeiter
in Einheitskleidung Firmenhymnen sangen, waren rein zufällig.
Der legendäre Werbespot wurde zuerst in einem Super
Bowl-Spiel gezeigt, fast alle
amerikanischen Fernsehsender berichteten davon, er wurde
in Kino-Werbeblocks präsentiert.
Der Spot soll 46,4 % aller amerikanischen Haushalte erreicht
haben.
Er stammt von de Werbeagentur Chiat/Day und kann unter
als Movie (ca. 3,1 MB) unter
http://www.chiatday.com/product/historical_work/tv/1984/1984.html
heruntergeladen werden.
Warum sind die Macianer von ihrem Betriebssystem so überzeugt ?
Windows-Rechner stehen in fast jeder Firma und in einer
großen Zahl von Haushalten.
Die Rechner und das Zubehör lassen sich in vielen
Geschäften kaufen.
Im Computer-Fachmarkt, im Kaufhaus, bei Aldi.
Das Windows-Betriebssystem läuft, irgendwie bekommt
man es zumindest zum Laufen.
Es sind die Einheits-Rechner im Einheits-Grau.
Macintosh-Computer gibt es nicht an jeder Ecke.
Sie haben Kultur, Tradition, eine sympathische Ausstrahlung.
Sie sind schnell und stabil.
Das Betriebssystem ist besser und aufgeräumter.
Beim Löschen von Programm-Dateien werden wirlich
Dateien gelöscht,
nicht noch viele weitere Programme lahmgelegt.
Der Anwender arbeitet mit den Programmen,
er hat Zeit, die Programme kennenzulernen.
Er kämpft nicht mit dem Betriebssystem, mit config.syssen,
Soundkarten und Treibern.
Mac OS X (sprich: 10) soll für den Vorsprung vor
der Windows-Welt sorgen.
Es ist ein echtes Unix-System mit einer innovativen und
bedienerfreundlichen Oberfläche.
Es ist multiprozessorfähig. Die neuen G4-Desktop-Macs
haben, außer dem Einstiegsmodell, 2 Prozessoren.
Mit OS 10 werden alle Programme multiprozessorfähig,
ohne
daß sie dafür optimiert werden müssen.
Das Betriebssystem erkennt, ob eine Aufteilung auf 2
Prozessoren sinnvoll und möglich ist und handelt
entsprechend.
Der G4
Der G4 Cube,
ca. 20 x 20 x 20 cm groß







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